Körperorientierte Traumatherapie
Heilende Kräfte im Tanz®

Traumatherapie mit HKIT®

Heilende Kräfte im Tanz® (HKIT®) entstand aus der therapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Frauen, von denen viele unter den Folgen von Traumatisierung litten und mit Hilfe von HKIT® das Trauma überwinden konnten. So enthält HKIT® einen tiefen Wissensschatz bezüglich Trauma und Traumatherapie - auf Bewusstseins- und, vor allem, auf Körperebene. Die Arbeit mit HKIT® ist getragen von großer Wertschätzung der Klientin und ihrem ganz persönlichen Weg zur Heilung.

In der Therapie arbeiten wir daran, dass Sie zum Einen die Kontrolle über Ihr Leben wieder erlangen und zum Anderen sich selbst und Ihrem Körper wieder vertrauen können. Es wird immer wieder darum gehen, dass Sie entscheiden, wie wir arbeiten. Dafür ist es manchmal nötig, erst wieder zu lernen, zu spüren, was Sie brauchen. Das ist oft nicht leicht, da das Spüren über den Körper geht und im Körpergedächtnis das Trauma gespeichert ist. Auf Ihrem therapeutischen Weg sind Sie diejenige, die die Kontrolle hat und nicht nur sagt, wo es entlang gehen soll, sondern auch in jedem Moment "stop" sagen oder ausweichen kann. Da, wo Sie nicht weiter wissen, bringe ich neue Wege ein. Da, wo das Trauma gefühlt zu nahe rückt, bin ich da und sorge bei Bedarf für ein "Stop".

Mit achtsamer Körperarbeit lernen Sie Ihren Körper wieder mehr und mehr kennen, lernen, ihm wieder zu vertrauen und in der "Zusammenarbeit" mit dem Körper Ihre Gefühle wieder zu steuern.
Je nach Thema der einzelnen Stunden (und Ihren Wünschen) arbeiten wir in Ruhe oder in Bewegung, im körperorientierten Gespräch, zu Ihrer aktuellen Lebenssituation oder systemisch-gestalttherapeutisch mit inneren Persönlichkeits-Anteilen, mit dem Erforschen der eigenen Grenzen und Bedürfnisse und dem Finden von Wegen, sie rechtzeitig wahrzunehmen, mit Massage und Berührung, mit Bewegungsmustern aus Heilungstanzritualen (all das immer nach HKIT®) oder mit Elementen aus dem SOMA Embodiment (ebenfalls eingebettet in meine Arbeit mit den Heilenden Kräften im Tanz®).

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SOMA Embodiment
SOMA Embodiment wurde von Dr. Sônia Gomes auf der Basis der körperorientierten Traumatherapie Somatic Experiencing nach Peter Levine entwickelt.
Als Psychologin, Rolferin (Körpertherapie nach Ida Rolf), langjährige Mitarbeiterin Levines und weltweit tätige Trainerin für Somatic Experiencing brachte sie ihre Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen (Psychologie, Rolfing und SE) zusammen und entwickelte ihre Methode SOMA Embodiment. Zusammen mit ihrem Rolfing-Kollegen Marcelo Muniz integrierte sie außerdem Elemente aus der Tanztherapie nach Hubert Godard, der seinerseits ebenso Rolfer ist, in ihren traumatherapeutischen Ansatz.
Das von Dr. Sônia Gomes entwickelte SOMA Embodiment ist eine Methode, mit deren Hilfe traumatischer Stress aus dem Körper abfließen kann, und die die innere Struktur und den inneren Halt des Körpers und damit der Persönlichkeit (wieder) aufbaut und stärkt. So ensteht mehr innere Sicherheit. Intrusionen traumatischer Inhalte werden reduziert. Die traumatische Erfahrung kann integriert werden.

Termine nach Vereinbarung (je 60 min)
Kosten: 80 Euro (65 Euro) für Erwachsene, 55 Euro (45 Euro) für Kinder und Jugendliche
(unter Umständen ist die Abrechnung mit privaten oder gesetzlichen Krankenkassen möglich.)
Orte: Bewegungsraum des KIB e.V., Adlerstr. 12, Freiburg-Mitte
theater tanz therapie raum, Harriet-Straub-Str. 14, Freiburg-Vauban
Die traumatherapeutische Einzelarbeit kann auch in portugiesischer Sprache stattfinden.


Traumasensible Gruppen
für Frauen* (und Mädchen* ab 16 Jahren)

Die Tanztherapie-Gruppe bietet einen besonderen Raum, in dem Beziehungsgeschehen auf vielfältige Art geschieht: jede Teilnehmerin tritt in Beziehung mit sich selbst und ihrem Körper-Sein, mit mir als Therapeutin und mit der Gruppe, den anderen Teilnehmerinnen. So öffnen sich Räume für das Erfahren von Geborgenheit und Grenzen, Nähe und Distanz, Körperbild und Selbstakzeptanz. Negative Beziehungserfahrungen in Familie, Schule oder sonstigen Zusammenhängen können durch positive ergänzt und relativiert werden. Es bildet sich ein Raum, in dem erlebte Verletzungen sich zeigen dürfen und in der Gruppe getragen werden. Jede "arbeitet" für die anderen mit und jede profitiert von den Erfahrungen der anderen. Gerade für die Heilung von Trauma ist die Erfahrung des Aufgenommen- und Geschütztseins in der Gruppe besonders wichtig.


Raumebenen - Körperebenen - Bewusstseinsebenen
wöchentliche traumasensible Tanztherapiegruppe

Zeit: Mittwochs, 18.45 - 21.00 Uhr
Kennenlern-Termine: 9., 16. und 23. Oktober 2019 - - - je 35€ (25€)
Gruppenzeit: 30. Oktober 2019 bis 27. Mai 2020 - - - 24 Termine: 840€ (600€) zahlbar in monatlichen Raten
Ort: Großer Raum des Feministischen Zentrums, Faulerstr. 20, Freiburg-Altstadt
4 bis 8 Teilnehmerinnen*

Neben den Themen, die jede* einzelne mitbringt, werden wir im Laufe der Gruppenstunden Bewegung auf verschiedenen Ebenen erforschen: im Raum, im Körper und im Bewusstsein. Der Schwerpunkt wird auf den Körperebenen (Faszien, Muskeln, Knochen) liegen mit ihren existenziell unterschiedlichen Qualitäten, die Welt zu erfahren und ihr zu begegnen. Es wird Zeit und Raum geben, die Qualitäten zu erfahren, die sich uns dort jeweils öffnen, die Emotionen, Fragen und Veränderungen zuzulassen, die durch die Bewegung in jeder* einzelnen angestoßen werden. Wir stärken bestehende Ressourcen und bauen neue auf. Wir arbeiten beständig daran, Grenzen wahr- und ernst zu nehmen und so in ein persönliches Pendeln zwischen Ressource und Belastung zu finden. In immer wieder stattfindenden Gesprächsrunden wird das Angestoßene aufgearbeitet und integriert. Die mitgebrachten Themen erhalten so Gelegenheit, sich auf immer wieder unterschiedliche Weise zu zeigen, weiter zu entwickeln und, wenn das sinnvoll ist, aufzulösen in etwas Neues.

Achtsame Körperarbeit und Tanz, Arbeit mit Atem und Stimme, Imagination, Malen und Gespräch sind Grundbausteine der Methode HKIT®.

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Reichtum und Vielfalt der Gefühlsqualitäten:
der Tanz mit den afrobrasilianischen Orixás
traumasensible Tanztherapie - Wochenendgruppe

an 3 Wochenenden, Januar - Mai 2020 im Tagungshaus Kratzbürste, Münstertal
Kosten: 870€ (590€) incl. Unterkunft und Tanzraum, zuzüglich gemeinsamer Selbstverpflegung

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17.-19. Januar: Nanã - die Großmutter der Zeit: Trost und Entschleunigung
13.-15. März: Yemanjá - die Königin der Meere: Weite und Zentrierung
15.-17. Mai: Oxossi - das Tier in der Jägerin: Intuition und Fokus, Hummeln im Po

Bewegung ruft Gefühl, Gefühl ruft Bewegung. Aus dieser Verbindung heraus geben die dem Candomblé entlehnten Heilungstanzrituale den Raum, Gefühle zu durchtanzen, bis zum Ende, bis sie sich auflösen und umwandeln in eine neue Lebensqualität. Jedem Tanz-Archetyp (Orixá) ist ein Bewegungsmuster und eine Gefühlsqualität zugeordnet, die sich im Tanz miteinander verweben und neue Kräfte freisetzen.

Neben den Themen, die jede einzelne mitbringt, werden wir im Laufe der Wochenenden die Gefühls- und Bewegungsqualitäten von fünf Orixás kennenlernen und in den Tanz mit ihnen eintauchen. Atem, Stimme und Bewegung werden uns in die Tiefen unseres Körpers leiten und von dort in die Begegnung mit der jeweiligen Orixá begleiten. Es wird Zeit und Raum geben, die Emotionen, Fragen und Veränderungen zuzulassen, die durch die Begegnung mit der jeweiligen Orixá in uns auftauchen.
Wir stärken bestehende Ressourcen und bauen neue auf. Wir arbeiten beständig daran, Grenzen wahr- und ernst zu nehmen und so in ein persönliches Pendeln zwischen Ressource und Belastung zu finden. In immer wieder stattfindenden Gesprächsrunden wird das Angestoßene aufgearbeitet und integriert.
Die mitgebrachten Themen erhalten so Gelegenheit, sich in der Begegnung mit dem Tanz-Archetyp auf immer wieder unterschiedliche Weise zu zeigen, weiter zu entwickeln, aufzulösen oder in eine Quelle von Kraft und Lebendigkeit zu verwandeln.

Achtsame Körperarbeit und Tanz, Arbeit mit Atem und Stimme, Imagination, Malen und Gespräch sind Grundbausteine der Methode HKIT® und prägen auch die Wochenenden.



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